NOW HAUS

////////////NEIGHBORHOOD WATCH//////////////////////SIEMENSDAMM, BERLIN/////////////
I present to you some actual Bauhaus-contemporary architecture! In the 1920’s and ‘30’s there was a search for a “Gartenstadt” or garden-city. When the Siemenssiedlung was constructed, Siemens’s Blue-collar workers had a small pocket of Berlin that they could retire home to. Famous German architects like Hugo Herring, Hans Scharoun, and of course Bauhaus founder Walter Gropius designed neighboring structures that allowed working class families to have all the conveniences of Modern living; the complexes were situated directly between the U Bahn train stations and the Volkspark. Each building has a stretch of green land between the building and the street and each apartment has a balcony. While individual families’ needs were important, the architects also wanted to create a sense of community between the neighboring workers. To reinforce the community, hallways were designed as meeting points and Le Corbusier-esque gardens line roofs. The ship motif is another important connector between the urban and natural environments. 
May 9

////////////NEIGHBORHOOD WATCH//////////////////////SIEMENSDAMM, BERLIN/////////////

I present to you some actual Bauhaus-contemporary architecture! In the 1920’s and ‘30’s there was a search for a “Gartenstadt” or garden-city. When the Siemenssiedlung was constructed, Siemens’s Blue-collar workers had a small pocket of Berlin that they could retire home to. Famous German architects like Hugo Herring, Hans Scharoun, and of course Bauhaus founder Walter Gropius designed neighboring structures that allowed working class families to have all the conveniences of Modern living; the complexes were situated directly between the U Bahn train stations and the Volkspark. Each building has a stretch of green land between the building and the street and each apartment has a balcony. While individual families’ needs were important, the architects also wanted to create a sense of community between the neighboring workers. To reinforce the community, hallways were designed as meeting points and Le Corbusier-esque gardens line roofs. The ship motif is another important connector between the urban and natural environments. 

Jun 5

//////// NEIGHBORHOOD WATCH //////////// INTERBAU, CHARLOTTENBURG, BERLIN /////////////


Wie die Geschichte erzählt, wird Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg in zwei große Teile geteilt. In Berlin, während der 50er Jahre bedeutete das, dass sich die östliche und westliche Seite von einander unterschieden. Weil noch keine Mauer zwischen den Seiten stand, musste jeder Teil der Stadt sich durch Architektur gut präsentieren und natürlich die sozial-politische Ideale äußern.

 

Das Hansaviertel war eine direkte Antwort zum Aufbau der Stalin Allee und Hochhaus an der Weberwiese von 1949 in Ost-Berlin. Im Versuch eine „Stadt von Morgen“ zu schaffen, versuchte die demokratische „Stadtlandschaft“ des Hansaviertels, die sogenannten „Arbeiterpaläste“ an der Stalinallee zu übertreffen. Weil nur noch 21 Gebäude des alten Hansaviertels nach dem Krieg bewohnbar waren, musste das Viertel ganz erneuert werden. Gegen den Sozialismus musste die Westliche Regierung die Stärke der Demokratie und des Kapitalismus anzeigen. Die Hochhäuser auf jeder Seite von Berlin haben die Wohnsituation der alten Mietkasernen verbessert und neue häusliche Technologie angeboten wie zentrale Heizungen, Telefone, und Müllschlucker. 

 

Im Vergleich zu den östlichen Architekten aus Moskau, wurden Architekten aus verschiedenen westlichen Ländern für das Hansaviertel ausgewählt. Insbesondere war das Bauhaus eine wichtige Mischung der westlichen Ideale und der deutschen Geschichte. Viele von den Bauhaus Architekten sind nach den USA ausgewandert und vor der Sozialistischen Politik geflohen. Als Gründer des Bauhauses, der in Berlin geboren und aufgewachsen ist, war Walter Gropius eine ideale Wahl des Interbau Wettbewerbs im Jahre 1957.

 

Um die Freiheit des Westens zu zeigen, musste das Hansaviertel wie eine Garten-Stadt aussehen; schöne Gebäude stehen zwischen breiten Grünflächen. Am Hansaplatz gab es ein Restaurant, ein Kino, eine Bibliothek, und Läden. Die Einwohner haben mehr Raum zu wohnen und anders als in östlichen Siedlungen, durften sie ihre eigene Lebensgestaltung behalten. Das Gropius Haus enthält alle diesen Möglichkeiten.

 

Das Gropius Haus steht an der Händelallee hier der süd-westlichen Gegend des Hansaviertels. Das Haus steht 25 Meter hoch in 9 Geschossen. Die Struktur des Hauses ist konkav und der südliche Teil des Gebäudes verbreitert sich gegen den Tiergarten Park. Die südliche Seite hat die bekannte Fassade von Balkonen und die nördliche Seite enthält die Treppenhäuser. Ein Einwohner hat die nördliche Seite mit einem Fabrik verglichen. Das Haus wird aus Beton erbaut. Von der Fassade sieht man einen Rhythmus zwischen rechteckigen Formen aus schmiedeeisernen Balkonen, Glasfenstern, und graufarbigen Betonwänden. Das Spiel von Farben ist einfach aber auffallend—man sieht nur weiß, grau, und orange. Das Dach ist ein Flachdach. Das gesamtes Haus ist eigentlich aus 4 halb-verbundenen Teilen erbaut und dass heißt, dass es 4 Treppenhäuser gibt. Diese Zahl der Treppenhäuser bedeutet, dass man Nachbarn treffen kann auf dem Weg zur Wohnung. Wir haben schon etwas Ähnliches in der Siemenssiedlung gesehen, aber die Wege der Laubengänge waren länger und unpraktisch. Jedes Treppenhaus hat einen Fahrstuhl und neben dem Fahrstuhl liegt ein spezieller Raum für den Müll. Deswegen bleiben die Flure und Treppen sauber, hygienisch, und frisch.

 

Es gibt keinen Keller und das heißt, dass die Räume für Haustechnik, Heizung und Lagerraum im Erdgeschoß liegen. Das Erdgeschoß enthält auch ein Paar gemeinsame Räume, obwohl die übrigens nicht gern benutzt wurden.

 

Insgesamt gibt es 67 Wohnungen, von denen haben 64, 3 und halb Zimmer und sie messen zwischen 71 und 81 Quadrat Meter. Die anderen 3 Wohnungen liegen im Dachgeschoß und sind größer als die andern. Offensichtlich ist es kein sozialistisches System!

 

Innen waren die Fußböden und Zwischenwände isoliert, wie es damals in den USA schon üblich war, so dass man nichts von Nachbarwohnungen oder Großstadtverkehr riechen oder hören kann. Das Leben konnte privat und ungestört sein. Obwohl Gropius die Fensterrahmen aus Stahl entworfen hatte, wurden sie aus Holz eingebaut und dann grau angestrichen, wahrscheinlich aus finanziellen Gründen. Die Innenräume wurden ziemlich flexibel gestaltet und wenig war festgelegt, sodass die Einwohner alles selbst entscheiden konnten. Die Wohnungsaufteilung war besonders bei Hausfrauen beliebt. Obwohl es gegen die Bautradition war, wird die Küche nach Süden der Wohnung gelegt. Deswegen hat die Küche die beste Aussicht auf den Balkon und auf den Tiergarten. Jede Wohnung hat einen Balkon, der groß genug ist als Spielplatz für Kinder. Auf diesem Weg können Mütter auch auf ihre Kindern aufpassen während sie kochen.

 

Am ersten Blick habe ich auch viele Ähnlichkeiten gesehen, zwischen der Architektur von Gropius und der von Le Corbusier. Natürlich hat Le Corbusier auch am Interbau Wettbewerb teilgenommen und seine Athens Charter hat viele Aspekte des gesamten Konzeptes beeinflusst. In „die Fünf Punkte für eine neue Architektur“ zählt Le Corbusier auf:

1.     die Pfosten à die sind hier vergleichbar mit den Pfeilern vom Erdgeschoß bis zur ersten Etage.

2.     Dachgärten à das Ideal von der Garten-Stadt ist offensichtlich wichtig, weil wir so viele Grünflächen sehen und so nah am Tiergarten stehen.

3.     die freie Grundrißgestaltung à die Innenräume sind ziemlich flexibel, sodass die Einwohner es selbst entwerfen und verändern können.

4.     das Langfenster à Gropius benutzt ein gleichmäßige Fensterrahmen für jede Wohnung; die Fenster sind nicht so lang wie das Gebäude.

5.     die freie Fassadengestaltung à die Fassade von Gropius ist ein bisschen komplizierter und auffallender, aber in jedem Fall kann man den Modernen Stil mit dem von Le Corbusier vergleichen.

 

2007 gab es eine Ausstellung für das Hansaviertel und zu der Zeit wohnte ein Mann, Herr Krause, der seit der Eröffnung des Gropius-Baus in dem Haus gewohnt hat. In einem Artikel beschreibt er seine Erlebnisse im Haus: „In einem Haus von Gropius zu leben, war für uns etwas Besonderes. Er war ja schon sehr bekannt damals. Und ich habe ihn sogar getroffen. Als einen der ersten Wohnungsbewerber lud er mich zur Rohbaubesichtigung ein. Und da kamen wir auch darauf, dass das Projekt für ihn nicht so gelaufen ist, wie er es sich vorgestellt hat. Man hat ihm beispielsweise die Stahlfensterrahmen, die er eigentlich haben wollte, nicht bewilligt. Aus finanziellen Gründen wahrscheinlich. Darum hat er dann Holzrahmen genommen, die grau gestrichen wurden, damit es wenigstens so aussieht. Und deswegen auch die schmalen Profile. Um die durchhalten zu können, gehen nur zwei Flügel zu öffnen. Jetzt könnte man ja wunderbar neue Rahmen haben. Und Isolierfenster. Aber jetzt ist hier der Denkmalschützer. Und der sagt, es muss aus Holz sein. Weil Gropius mit Holz gebaut hat.“

 

Also, heute kann man verstehen wie das Gropius Haus, noch als Kunstwerk gesehen wird. Familien ziehen noch ein, um ein modernes Leben in der Stadt und in der Natur zu haben. Manche Einwohner sagen, dass das Gropius Haus ein Comeback noch erfahren wird. Die Mieter wechseln und die Technik avanciert, aber das Haus bleibt noch ein Teil der „Stadt von Morgen“ mit immer größeren Erwartungen für die Zukunft.
 

[photo credits - bauhausonline.de]

[a speech i wrote for my berlin architecture course presentation]